Pressemitteilungen |
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Regionale Expertise in der Bauchchirurgie | |||||||||||||||||||||||||||||||
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Bericht einer Patientin zur STARR-Operation: Sehr geehrter Herr Professor Uhl, hiermit möchte ich mich noch einmal bei Ihnen und Ihrem Mitarbeitern Frau Dr. Gerigk und Herrn Dr. Grabner für die hervorragende medizinische Betreuung bedanken. Meine Rektozele hat mich jahrelang gequält, jeder Toilettengang war mit Schmerzen verbunden und eine Qual. Und es wurde immer schlimmer. Ich musste ständig nachhelfen, damit ich überhaupt zur Toilette gehen konnte. Zunächst habe ich es mit Abführmitteln probiert, dann mit Klismen. Auch musste ich ständig digital nachhelfen. Blutungen nach dem Stuhlgang waren an der Tagesordnung. Darüber reden konnte man auch nicht richtig, es war ja ein „unangenehmes Thema“. Eine Ärztin, die ich deswegen aufgesucht hatte, meinte, damit müsse ich leben. Eine erschreckende Aussicht. Als ich dann im Internet gelesen hatte, dass Sie auch eine proktologische Sprechstunde anbieten, schöpfte ich wieder Hoffnung. Nach der ersten Untersuchung sogar wieder Mut, weil man mir sagte, dass mein Problem operativ behoben werden könnte. Nach der von Ihnen durchgeführten Operation hat sich für mich wirklich ein wenig mehr Lebensqualität eingestellt. Ich kann ohne Angst und Schmerzen zur Toilette. Blutungen sind nach der Operation nicht mehr aufgetreten. Und statt alle drei Tage kann ich nun dreimal täglich gehen. Dieses Ergebnis ist schon nach kürzester Zeit eingetreten, womit ich kaum gerechnet hatte. Ich bin sehr zufrieden. Also noch einmal vielen Dank dafür. Mit freundlichen Grüßen M. W. |
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Pressemitteilung für Arzt-Patienten-Veranstaltung "Durch dick & dünn -Leben mit Darmkrebs" am 01.12.2012 in Bochum, Park Inn Hotel, Massenbergstr. 19-21, 44787 Bochum: Pressetext |
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Ärzteliste „Experten für Tumoren des Verdauungstrakts“ Focus-Ausgabe Nr 36/2012 vom 03. September 2012. Prof Dr. W. Uhl wurde erneut und in Kontinuität in die gerade publizierte Focus-Ärzteliste „Experten für Tumoren des `Verdauungstraktes“ aufgenommen . Das stellt eine große Ehre für die beiden interdisziplinären und zertifizierten Pankreas- und Darmkrebszentren dar und Prof. Uhl bedankt sich dafür bei seinem gesamten chirurgischen Team und bei den internen Kooperationspartnern im St. Josef-Hospital Bochum und externen Kollegen sowie bei den Patientenorganisationen (AdP: Arbeitskreis der Pankreatektomierten und Bauchspeicheldrüsen-erkrankten sowie der Deutschen ILCO für Stomaträger und Menschen mit Darmkrebs). Nachfolgend sehen Sie einen Auszug aus dieser Liste für die "Experten für Tumoren des Verdauungstraktes“ |
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Neues onkologisches Zentrum in Bochum aerzteblatt.de, Dienstag, 29. März 2011 Bochum –Die Kliniken der Ruhr-Universität Bochum (RUB) haben sich zu einem onkologischen Zentrum, dem „Ruhr-Universität Comprehensive Cancer Center“ (RUCCC), zusammengeschlossen.. „Das RUCCC ist eines der modernsten Krebs-Zentren Deutschlands und garantiert den Bewohnern der Region – auch in einer kritischen Lebenssituation – eine erstklassige und menschlich zugewandte Versorgung“, sagte Andrea Tannapfel, Leiterin des RUCCC. |
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Neues Krebszentrum RUCCC in Bochum verspricht bessere Tumortherapie DerWesten, Ausgabe Bochum vom 28.03.2011, Jürgen Stahl |
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Bochum. Früher bedeutete eine Krebsdiagnose oft das Schlimmste. Heute sind die Heilungschancen bereits deutlich besser - dank neuer Behandlungsmethoden, die nun auch im neu gegründeten Krebszentrum RUCCC in Bochum angewendet werden. 877 Krebsdiagnosen im Jahr. Das bedeutet: Jeden Tag sind es mindestens zwei Patienten, denen im Hauttumorzentrum des St. Josef-Hospitals die Hiobsbotschaft überbracht werden muss: Hautkrebs. Aufgefangen werden sie in einem Netz mit vielfältigen medizinischen und sozialen Hilfsangeboten. Dieses Netz ist fortan noch engmaschiger geknüpft: Als eines von fünf Krankenhäusern zählt das St. Josef-Hospital zum neu gegründeten Krebszentrum RUCCC. Ganzheitliche Unterstützung durch den Verbund RUCCC: Das steht für Ruhr-Universität Comprehensive Cancer Center. Unter diesem Titel haben sich die vier Kliniken der Ruhr-Uni zu einem der größten deutschen Onkologie-Zentren zusammengeschlossen: in Bochum das St. Josef-Hospital, das Bergmannsheil und das Knappschaftskrankenhaus Langendreer, in Herne das Marienhospital mit seinem Prostatakrebszentrum. Fünfte im Bunde ist die Katholische St. Lukas-Gesellschaft mit ihrem St. Josefs-Hospital in Dortmund-Hörde. |
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KOMMENTAR Wissen bündeln, gemeinsam helfen Krebs ist nach wie vor eine der schlimmsten Geißeln unserer Zeit. Nach Herz-Kreislauf-Erkrankungen sind Tumorerkrankungen die zweithäufigste Todesursache. Doch der Kampf gegen Leid, Schmerz und Tod zeitigt Erfolge. Bochum nimmt dabei eine Spitzenstellung ein. Das Hautkrebszentrum am St. Josef-Hospital oder das Darmzentrum Ruhr zählen mit ihren Professoren und Fachärzten zu den Besten im Lande. Ihr Zusammenschluss zum Krebszentrum ist zu begrüßen. Gelingt es den Klinik-Koryphäen, ihr überragendes Wissen zu bündeln und fachübergreifend zu wirken, werden viele Patienten davon profitieren. Die Behandlung in den Tumorzentren darf jedoch zwei Grundpfeiler nicht außer Acht lassen: die psychologische Begleitung (auch für betroffene Familien) und die Kooperation mit den niedergelassenen Ärzten und Pflegediensten. Nur so kann mit RUCCC ein gemein- und heilsamer Ruck durch die Gesundheitslandschaft im Revier gehen. |
„Gemeinsam stark gegen Krebs“, „moderne Tumortherapie aus einem Guss“: Die RUCCC-Krankenhäuser verheißen eine deutlich verbesserte Behandlung über ihre Fachdisziplinen hinaus – das Hauttumorzentrum und das Zentrum für Bauchspeicheldrüsenkrebs mit jährlich 450 Patienten im St. Josef-Hospital ebenso wie das Darmzentrum Ruhr, zu dem sich 2006 u.a. das St. Josef-Hospital, das Knappschaftskrankenhaus sowie das Bergmannsheil zusammengeschlossen haben. Mittlerweile wurden hier über 1000 Patienten behandelt. Vorstandsvorsitzender Prof. Dr. Wolff Schmiegel gilt als einer der erfahrensten Darmkrebs-Spezialisten im Lande und verdeutlicht die Philosophie des neuen Krebs-Bündnisses: „Ob im Darmzentrum oder anderswo: Der Patient wendet sich an eine unserer Kliniken und erfährt ganzheitlich alle Unterstützung, die unser Verbund leisten kann.“
Erstklassige Versorgung bei allen Tumorerkrankungen Die Ärzte können immer häufiger Leben retten. „Früher noch ein Todesurteil, bedeutet eine Krebs-Diagnose heute nicht mehr das Ende des Lebensmutes. Die Heilungschancen sind weitaus besser als noch vor einigen Jahren“, betonen die beteiligten Tumorzentren, die allesamt schon jetzt zur Spitze in der deutschen Medizin zählen. Unter dem Dach des RUCCC wollen sie ihr Wissen fortan fachübergreifend bündeln und so den Behandlungserfolg verbessern. „Über die einzelnen, seit Jahren erfolgreichen Tumorzentren hinaus garantieren wir den Bewohnern der Region eine erstklassige Versorgung bei allen Tumorerkrankungen“, ergänzt Prof. Dr. Andrea Tannapfel, die das RUCCC leitet. Das Qualitätssiegel hat der Verbund bereits Ende vergangenen Jahres erhalten: Die Deutsche Krebsgesellschaft hat das RUCCC geprüft und zertifiziert. |
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Am Dienstag, 29. März, lädt das neue Krebszentrum zu seiner ersten Patientenveranstaltung ein. Im St. Josef-Hörsaalzentrum an der Gudrunstraße werden ab 18 Uhr Prävention, Diagnostik und Therapie der wichtigsten Tumorerkrankungen erläutert: u.a. Darmkrebs, Tumoren der Bauchspeicheldrüse, Speiseröhre und Weichteile und des Magens sowie Lungen-, Blut-, Brust- und Hautkrebs. Die Teilnahme ist kostenlos; eine Anmeldung ist nicht erforderlich. |
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Neuer Herzschrittmacher erfolgreich implantiert | |||||||||||||||||||||||||||||||
Hattingen, 29.09.2010, Redaktion Hattingen Dr. Reinhard Jochheim Hattingen. Einen „Durchbruch in der Medizintechnik“ melden die Kardiologen der Klinik Blankenstein. Erstmals wurde ein Herzschrittmacher implantiert, mit dem MRT-Untersuchungen kein mehr Problem sind. Ein Ärzteteam unter der Leitung des Ärztlichen Direktors Dr. Reinhard Jochheim hat erstmals ein neues, MRT-taugliches Herzschrittmachersystem implantiert, das jeder medizinischen Strahlung Stand hält. Der Eingriff bei einer 65-jährigen Patientin aus Hattingen verlief ohne jede Komplikation. „Der Schrittmacher hat alle wichtigen Tests mit Bravour überstanden“, so der behandelnde Kardiologe. Bislang konnten bei Patienten mit herkömmlichen Herzschrittmachern (oder implantierbaren Defibrillatoren, kurz ICD) aus Sicherheitsgründen keine MRT-Untersuchungen durchgeführt werden. Grund: Die bei einer MRT-Untersuchung eingesetzten Kräfte beeinträchtigen die bislang verwendeten Schrittmacher und konnten die Patienten gefährden. Die MRT-Untersuchung ist jedoch bei vielen Therapien ein wichtiges Diagnose-Element und wird bei vielen weit verbreiteten Erkrankungen und Verletzungen in den Bereichen Onkologie, Neurologie und Orthopädie verwendet. Für europaweit gut zwei Millionen Schrittmacher-Patienten gibt es jetzt Hoffnung, MRT-Bilder nutzen zu können. „Wir sind sehr froh, dass es nun ausgereifte Herzschrittmachersysteme gibt, die einerseits dem Patienten sicher helfen, andererseits aber die uneingeschränkte Möglichkeit zur MRT-Untersuchung bieten. Bei den neuen Schrittmachersystemen wurden der elektronische Schaltkreis und die Materialen für die Elektroden optimiert, so dass die Magnetwirkung keine Schäden hervorrufen kann. Das ist ein großer Fortschritt für uns Therapeuten. Den größten Nutzen haben unsere Patienten, weil diese auch in Zukunft die besten Diagnosemöglichkeiten erhalten“, freut sich Dr. Reinhard Jochheim. Unter seiner Leitung werden in der Klinik Blankenstein jährlich 100 Schrittmacher in Kooperation mit der Klinik für Viszeralchirurgie (Prof. Waldemar Uhl) implantiert. |
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Ärzteliste „Experten für Tumoren des Verdauungstrakts“. Focus-Ausgabe Nr 26/10 vom 28. Juni 2010. |
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Durch eine grundsolide, kontinuierliche, medizinisch evidenz-ausgerichtete und individuell patienten-orientierte klinische Arbeit in den letzten 6 Jahren am St. Josef-Hospital Bochum ist es Prof. Dr. W. Uhl gelungen, in die aktuelle Focus-Ärzteliste „Experten für Tumoren des `Verdauungstraktes“ aufgenommen zu werden. Das stellt eine große Ehre für das chirurgisch-onkologische Bauchzentrum dar und Prof. Uhl bedankt sich bei seinem Team und den Kollegen der anderen Fachdisziplinen. Nachfolgend sehen Sie einen Auszug aus dieser Liste: |
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DerWesten, Ausgabe Bochum vom 19.03.2010 | |||||||||||||||||||||||||||||||
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WAZ-Artikel, Ausgabe Bochum vom 18.03.2010 | |||||||||||||||||||||||||||||||
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Presseartikel aus der WAZ Bochum 10.11.2009 | |||||||||||||||||||||||||||||||
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Hier können Sie den Vortrag von PD Dr. med. Gerhard Leder > herunterladen | |||||||||||||||||||||||||||||||
Hier können Sie den Vortrag von Prof. Dr. med. Kreuter > herunterladen | |||||||||||||||||||||||||||||||
Presseartikel aus dem Stadtspiegel Bochum 31.10.09 | |||||||||||||||||||||||||||||||
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Presseartikel aus der WAZ Bochum 30.10.2009 | |||||||||||||||||||||||||||||||
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Pressemeldung vom Pelvicographie-Einführungsworkshop am St. Josef-Hospital mit Frau Primaria Dr. Boller/Wien, 25.05.2009 |
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Verstopfung und Darmentleerungsstörungen – Diagnose-möglichkeiten mit Pelvicographie weiter ausgebaut |
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Darmentleerungsstörungen stellen in unserer Gesellschaft ein zunehmendes Problem dar. Hauptsächlich betroffen sind Frauen, häufig nach Voroperatio-nen. Die Ursachen aber sind wegen des komplexen Zusammenspiels von Dünn-, Dickdarm, Gebärmutter, Blase und Beckenboden oft nicht zu erkennen. Mit der Einführung der Pelvicographie (Darstellung aller Beckenorgane) erweiterte das St. Josef-Hospital am 25.5.09 seine Möglichkeiten, derartige Beschwerden umfassender abzuklären. In der Auftaktveranstaltung mit der weltweit führenden Expertin der Pelvicographie, Frau Dr. Boller/Wien, konnten sich die ersten Patientinnen bereits vom Wert der Untersuchung überzeugen: selbst bei einer jungen und anfangs etwas skeptischen Patientin konnte die Untersuchung mit grossem diagnostischen Wert - und wie die Patientin freudig feststellte - auch gutem Patientenkomfort durchgeführt werden. Doch auch beim Experten der alternativen Kernspintomographie - Untersuchung, Dr. Schaffstein, Oberarzt in der von Prof. Köster geleiteten Radiologischen Abteilung im St. Josef Hospital, punktete die Methode durch ihren Dank natürlicher Sitzposition hohen Informationsgehalt. Auch von chirurgischer Seite gab es nur lobende Worte. Prof. Uhl, Direktor der Klinik für Allgemein- und Viszeralchirurgie am St. Josef-Hospital, über die Pelvicographie: „Damit steht uns eine Methode mit hohem Patientenkomfort zur Verfügung, die uns noch genauer erkennen läßt, welches das richtige Behandlungsverfahren bei komplexen Stuhlentleerungsstörungen ist.“ Tatsächlich ergab die Untersuchung aller drei Patientinnen operationsrelevante neue Befunde. Kein Wunder war es daher, daß Prof. Uhl schließlich feststellen konnte: „Das war ein erfolgreicher Workshop. Ab sofort werden wir unseren Patientinnen und Patienten mit komplexen Beckenboden- und Stuhlentleerungsstörungen das neue Verfahren (Pelvicographie) zusätzlich zur Kernspinuntersuchung anbieten“. |
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![]() Die Kernspin-Defäko-graphie bei einer lie-genden Patientin zeigt das weite Absinken des Enddarmes beim Pressen unter die Steißbein-Scham-beinlinie und die Vor-wölbung (
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Durch die Pelvico-graphie in der natür-lichen Sitzposition wird auch das Herab-fallen des Dünndar-mes ( ![]() ![]() |
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Achtung: Diese neue OP-Methode für die Gallenblasen-Entfernung kann vorerst nur im St. Josef-Hospital Bochum angeboten werden. Erst nach Training weiterer Team-Mitglieder in dieser Methode ist eine Ausweitung auf die Klinik Blankenstein vorgesehen !! Mit einem Schnitt zur Gallenblase Üblich waren bisher drei bis vier kleine Schnitte in der Bauchdecke, um eine Gallenblase operativ zu entfernen. Dank neuer Operationsmethode, die Chirurgen des St. Josef-Hospitals in Bochum und seiner Hattinger „Tochter”, der Klinik Blankenstein, nun anwenden, ist nur noch ein kleiner Schnitt nötig. Für die Patienten bedeutet das ein besseres kosmetisches Ergebnis und weniger Schmerzen nach der Operation. Außerdem können sie früher nach Hause entlassen werden. Diese Technik, 2007 erstmals angewendet, wurde jetzt von Prof. Waldemar Uhl, Dr. Matthias H. Seelig und Dr. Kirsten Meurer in der Chirurgischen Klinik am St. Josef- Hospital in Bochum erstmals eingeführt. Wie bisher wird die Operation laparoskopisch durchgeführt – eine Methode, die man auch als Spiegelung des Bauchraums bezeichnet. Der Unterschied besteht darin, dass nur noch ein kleiner Schnitt am Bauchnabel erfolgt und nicht mehr insgesamt drei oder vier am gesamten Bauch. Das neue Verfahren sei genauso sicher wie die herkömmliche Methode und werde auch mit dem gleichen Instrumentarium durchgeführt: mittels eines speziellen Gerätes, dem Laparoskop, lässt sich der Bauchraum untersuchen und über den an gleicher Stelle eingebrachten Zugang lässt sich dann minimal-invasiv operieren. Die Operation der Gallenblase über einen einzigen Schnitt sei besonders für Patienten geeignet, denen ein gutes kosmetisches Ergebnis sehr wichtig ist, so Dr. Kirsten Meurer. Die bisher operierten fünf Patienten waren nach Angaben der Klinik von der Methode sehr angetan und zeigten sich begeistert über die Tatsache, nur einen kleinen Schnitt am Bauchnabel zu sehen anstelle der sonst üblichen vier. |
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PRESSE INFORMATION 09.04.2009 Mit einem einzigen Schnitt zur Gallenblase Chirurgen am St. Josef-Hospital wenden jetzt eine neue Operationsmethode an
Bochum. Üblich waren bisher drei bis vier kleine Schnitte in der Bauchdecke, um eine Gallenblase operativ zu entfernen. Dank einer neuen Operationsmethode, die die Chirurgen am St. Josef-Hospital Bochum nun anwenden, ist nur noch ein einziger kleiner Schnitt im Bereich des Bauchnabels für diesen Eingriff notwendig. Für die Patienten bedeutet das ein besseres kosmetisches Ergebnis und weniger Schmerzen nach der Operation. Außerdem können sie früher nach Hause entlassen werden. Diese Technik, seit 2007 erstmals angewendet und im wissenschaftlichen Schrifttum veröffentlicht, wurde jetzt von Prof. Dr. Waldemar Uhl, PD Dr. Matthias H. Seelig und Frau Dr. Kirsten Meurer in der Chirurgischen Klinik am St. Josef- Hospital, Klinikum der Ruhr-Universität Bochum, erstmals eingeführt. Wie bisher wird die Operation laparoskopisch durchgeführt – eine Methode, die man auch als Spiegelung des Bauchraums bezeichnet. Der Unterschied besteht allerdings darin, dass nur noch ein kleiner Schnitt am Bauchnabel erfolgt und nicht mehr insgesamt drei oder vier am gesamten Bauch. Diese innovative und weiter minimalisierte Operationsmethode über einen einzigen Schnitt wird in der Fachsprache auch als ‚Single-site Cholezystektomie’ bezeichnet.
Das neue Verfahren ist genauso sicher wie die herkömmliche laparoskopische Methode und wird auch mit dem gleichen Instrumentarium durchgeführt: mittels eines speziellen Gerätes, dem Laparoskop, lässt sich der Bauchraum untersuchen und über den an gleicher Stelle eingebrachten Zugang lässt sich dann minimal-invasiv operieren. Die Operation der Gallenblase über einen einzigen Schnitt sei besonders für Patienten geeignet, denen ein gutes kosmetisches Ergebnis sehr wichtig ist, so Frau Dr. Kirsten Meurer. Seit zwei Jahren ist es auch möglich, durch natürliche Körperöffnungen in den Bauchraum zu operieren, so dass demnächst bei Frauen auch die transvaginale Gallenblasenentfernung angeboten werden wird. „In den vergangenen 20 Jahren hat die Einführung der laparoskopischen Technik die Chirurgie revolutioniert“, erklärt PD Dr. Seelig, Leitender Oberarzt an der Chirurgischen Klinik. Durch diese Operationsmethode konnten die Zugangswege deutlich verkleinert werden. Statt eines größeren Bauchschnitts waren nun lediglich einige kleine Schnitte nötig, um die Gallenblase zu entfernen. Doch die Technik entwickelt sich ständig fort und die Chirurgen haben sich zum Ziel gesetzt, die Zugänge noch weiter zu minimieren. Der kleine Schnitt am Bauchnabel ist für Männer und Frauen gleichermaßen geeignet. „Wir werden die neue Operationsmethode prinzipiell jedem Patienten als eine Alternative anbieten“, sagt Professor Uhl. Aber nicht in jedem Fall sei sie geeignet. Bei einer stark entzündeten Gallenblase etwa sowie bei schwerem Übergewicht biete sich dieses Vorgehen nicht an. Die bisher operierten fünf Patienten waren jedenfalls von der Methode sehr angetan und zeigten sich begeistert über die Tatsache, nur einen kleinen Schnitt am Bauchnabel zu sehen anstelle der sonst üblichen vier. |
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Professor Dr. Waldemar Uhl (links), Dr. Matthias H. Seelig (rechts) mit der ersten Patientin, die im St. Josef-Hospital nach der neuen Methode an der Gallenblase operiert wurde. |
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